Bettdecken

Auf die inneren Werte kommt es an. Für welches Füllmaterial man sich entscheidet, hängt von dem persönlichen Wärmeempfinden, von der Schlafumgebung, aber auch von der Vorliebe für bestimmte Materialien ab. Viele verschiedene Naturmaterialien und auch Textilfasern stehen zur Auswahl. Denn die Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf ist das richtige Schlafklima. Frieren oder Hitzestau führen zu unruhigem Schlaf.

Naturhaar

Naturhaardecken aus Merino- oder Schafschurwolle sowie dem Haar von Kamel, Alpaka, Yak oder der Kaschmirziege verfügen über ein ausgezeichnetes Wärmerückhaltevermögen. Zudem besitzen sie hervorragende temperatur- und feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften, sind atmungsaktiv und kuschelig. Sie bieten sowohl bei Kälte wie auch bei Wärme ein ideales Schlafklima. 

Kaschmirhaar

Das feinste der Edelhaare stammt von der Kaschmirziege, die in den Hochtälern des Himalaya, hauptsächlich in der Mongolei, lebt. Bei Temperaturen von bis zu minus 40 Grad im Winder bilden die Ziegen das extrem weiche Unterhaar. Das Haar wird nicht geschoren, sondern von Hand ausgekämmt. Eine Ziege liefert nur etwa 100 g pro Jahr. Die edlen, sehr feinen Flaumhaare sind weich, seidig glänzend und haben ein enormes Wärmerückhaltevermögen.

Schafschur- / Merinowolle

Reine Schurwolle ist die neue, direkt vom lebenden Schaf geschorene Wolle. Sie wirkt temperaturausgleichend und klimaregulierend. Durch die natürliche Kräuselung und Bauschigkeit der Wollhaare kann Schurwolle viel Luft speichern und eine gute Isolationsschicht bilden, die die Wärme am Körper hält. Sie kann bis zu 30% Ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Schurwolle hat eine hohe Selbstreinigungskraft, oft genügt einfaches Lüften und Ausschütteln.

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Kamelhaar

Kamele leben vorwiegend in den Wüsten und Gebirgen der Hochebenen Innerasiens. Die Tiere sind grossen Temperaturschwankungen ausgesetzt, Kamelhaar besitzt deshalb ausgezeichnete klima- und temperaturausgleichende Eigenschaften, bei Wärme wie bei Kälte. Kamelhaar ist anschmiegsam, wärmt hervorragend und transportiert Feuchtigkeit schnell ab. Das feine, seidig glänzende Brusthaar der Kamele wird weder geschoren noch ausgekämmt, sondern fällt im Frühjahr aus und wird eingesammelt.

Yakhaar

Das Herkunftsgebiet der Yakhaare liegt in der Himalaya-Region. Die Yak Rinder sind extremer Kälte ausgesetzt. Schutz erhält das Yak von seinem widerstandsfähigen Fell, das ausserordentliche Klimaeigenschaften aufweist. Das abgeworfene Haar wird sorgfältig aussortiert. Für die Bettenfüllung wird nur das feine Unterhaar verwendet.

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Alpakahaar

Alpakas sind eine in den südamerikanischen Anden verbreitete Kamelart, die vorwiegend wegen ihrer Wolle gehalten wird. Dort sind sie extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Dies macht das Alpakahaar, das innen hohl ist, zu einer feinen, leichten und temperaturausgleichenden Wolle. Diese hält im Winter warm und sorgt auch an wärmeren Tagen für einen optimalen Komfort. Alpakas sind mit einem dicken, weichen und feinen Haarvlies ausgestattet. Das Haar ist sehr fein, geschmeidig und wenig gelockt, es fühlt sich besonders kuschelig und angenehm auf der Haut an.

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Naturfaser

Bettdecken aus Naturfasern wie Wildseide, Hanf oder Baumwolle können relativ viel Feuchtigkeit aufnehmen. Sie sind hautfreundlich, temperaturausgleichend und sorgen für ein kühles Schlafklima. Dadurch sind sie bestens für den Sommer geeignet. Ideal auch für Personen, die leicht schwitzen. 

Baumwolle

Die beliebteste Textilfaser der Welt. Sie ist besonders atmungsaktiv, hautsympatisch sowie temperatur- und feuchtigkeitsregulierend. Baumwolle ist sehr saugfähig und kann bis zu 30 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen. Aufgrund dieser hohen (Dampf-)Feuchtigkeitsaufnahme und des relativ geringen Wärmevermögens eignen sich Baumwollbetten ideal in der wärmeren Jahreszeit. Sie sind zudem pflegeleicht, robust und sorgen für ein hervorragendes Schlafklima.

Hanf

Hanf eignet sich hervorragend als Füllmaterial für Bettdecken. Diese Decken umgeben den Schläfer ganzjährig mit einem perfekten Bettklima und sind temperaturausgleichend - im Sommer kühlend und im Winter wärmend. Die ökologisch wertvolle Nutzpflanze verfügt über eine hohe Wärmeleitfähigkeit, die sie ihren lufteinschliessenden Hohlfasern verdankt. Durch die hohe Feuchtigkeitsaufnahme ist Hanf auch für stark schwitzende Menschen bestens geeignet. Desweiteren ist die Faser antistatisch, hautfreundlich und hygienisch waschbar. Ideal auch für Allergiker.

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Wildseide

Wildseide wird vom wild lebenden Eichenspinner (Seidenspinner) gewonnen und ist eine feine, hautverträgliche, edle Naturfaser. Die Kräuselung und damit das Füllvolumen ist relativ gering, die Feuchtigkeitsaufnahme mit 30 % des Eigengewichts aber sehr hoch. Wildseide ist vor allem für die warme Jahreszeit und für Menschen mit geringem Wärmebedarf geeignet.

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Synthetische Textilfaser

Wer besonderen Wert auf Waschbarkeit legt, liegt mit einer Faserdecke aus Polyester genau richtig. Diese pflegeleichten Funktionsfasern sind leicht, wärmend und sorgen durch raschen Feuchtigkeitsabtransport für trockenen Schlafkomfort. Auch für Babys und Allergiker ist eine Faserdecke eine gute Wahl. 

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Daunen

Daunen sind das untere, hautnahe Federkleid von Wassergeflügel. Eine Daune sieht aus wie eine Schneeflocke. Aus einem kaum sichtbaren Kern wachsen strahlenförmig seidenweiche Daunenhärchen mit feinsten Verästelungen. Die besten Daunen stammen von Gänsen und grossen Enten. Gänsedaunen sind grösser und haben mehr Füllkraft. Je kälter das Klima, umso voluminöser und ausgereifter sind die Daunen. Hochwertige Daunen haben eine enorme Bauschkraft. Sie können viel Luft speichern. Deshalb werden Daunendecken als besonders wärmend empfunden - der Inbegriff einer Winterdecke. Doch auch als leichte Sommerdecke mit niedrigem Füllgewicht sind Daunen ein Genuss, da sie überschüssige Körperwärme und Feuchtigkeit schnell weiterleiten und an die Raumluft abgeben. 

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Federn

Federn haben einen durchgehenden Kiel, von dem Federhärchen abzweigen. Eine Gänsefeder ist stark gebogen und sieht am Ende aus wie abgeschnitten. Entenfedern sind klein, zierlich und weniger stark gebogen, sie laufen am Ende spitz zu. Wegen ihrer natürlichen Eigenschaften wie Bauschkraft und Elastizität sowie einer hohen Stabilität sind Federn als Füllmaterial für Kissen ideal.

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Mit der richtigen Pflege hat man lange Freude an der neuen Bettausstattung.

Hier einige Tipps:

  • Aufschütteln
    Tägliches Aufschütteln von Feder- und Daunenbetten sowie -kissen lockert die Füllung wieder auf.

  • Lüften
    Bettdecken müssen regelmässig gelüftet werden, bei trockenem Wetter gerne im Freien - pralle Sonne, Nebel und Regen sollen aber vermieden werden. 

  • Nicht klopfen oder saugen
    Klopfer und Staubsauger zerstören das feinporige Inlett, sodass die Füllung nach aussen dringen kann. Die Bettdecke verliert ihre Langlebigkeit. Leichtes Bürsten von Zeit zu Zeit ist ausreichend.

  • Waschen und reinigen
    Grundsätzlich bitte die Wasch- und Pflegeanleitung des Herstellers beachten. Haushaltswaschmaschinen und -trockner sind für waschbare Betten meist zu klein, die Füllungen können sich nicht ausreichend entfalten. Unsere Bettenreinigung ist dafür bestens geeiget. 

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